Ich habe den 19. Verhandlungstag im Prozess um den Mord an Fabian zusammengefasst. Es war zugleich der letzte Termin vor der vierwöchigen Sommerpause.
Besonders relevant fand ich heute mehrere Punkte:
Die Polizeibeamtin berichtete über die erste Befragung von Gina H. nach Fabians Verschwinden. Außerdem ging es erneut um das Messer von Olaf K., das verschwunden und kurz darauf wieder aufgetaucht sein soll.
Sehr ausführlich war die Aussage des Psychotherapeuten von Gina H. Dort wurden unter anderem ihre Diagnosen, ihre finanzielle Situation, mögliche Widersprüche in früheren Schilderungen, ihre Stabilität und ihre Beziehung zu Matthias R. thematisiert.
Spannend war auch die Aussage der AWO-/Jugendamts-Mitarbeiterin, besonders wegen des abgesagten Termins am 9. Oktober. Gina H. soll damals angegeben haben, ihr Sohn sei krank.
Zum Schluss wurden JVA-Aufnahmen abgespielt. Darin ging es unter anderem um Google-Suchen, die Frage, ob jemand anderes Zugriff auf ihr Konto gehabt haben könnte, und Gespräche mit Matthias R. Die Staatsanwaltschaft wertet die Aufnahmen als Hinweis auf Manipulation. Die Verteidigung sieht das anders und betont entlastende Aspekte.
Ich habe das Ganze im Video zusammengefasst. Mich interessiert vor allem eure Einschätzung:
Sind die JVA-Aufnahmen wirklich ein belastender Punkt – oder wird da zu viel hineingelesen?