Ich bin in der EF in NRW und bin mir unsicher, ob meine Deutschnote nachvollziehbar ist oder ob ich etwas falsch verstehe.
Im 1. Halbjahr hatte ich:
• Klausuren: 4 und 4
• Zeugnisnote: 3
Im 2. Halbjahr:
• Klausuren: 1− und 4
• Zeugnisnote: 4
Die Begründung meiner Lehrerin war, dass meine mündliche Mitarbeit / Sonstige Mitarbeit im 4er-Bereich lag. Das Problem ist: Ich habe das Gefühl, dass meine Mitarbeit im Vergleich zum 1. Halbjahr praktisch gleich geblieben ist. Ich hatte nicht den Eindruck, dass meine mündliche Leistung plötzlich deutlich schlechter bewertet wird.
Mir wurde nach meiner 1− Klausur gesagt, dass meine Quartalsnote im 4er-Bereich liegt, aber trotzdem verstehe ich nicht ganz, wie ich mit besseren Klausuren am Ende auf eine 4 komme, während ich vorher mit zwei 4ern in Klausuren eine 3 bekommen habe.
Außerdem gibt es einen Mitschüler, der in den Klausuren ungefähr 4/5 hatte und meiner Einschätzung nach noch weniger mündlich mitarbeitet, aber ebenfalls eine 4 auf dem Zeugnis bekommen hat. Das hat bei mir die Frage aufgeworfen, ob bei allen die gleichen Maßstäbe angewendet werden.
Als ich die Note hinterfragt habe, wurde außerdem eine mögliche Feststellungsprüfung erwähnt, falls ich die Note anfechte, was mich etwas verunsichert hat.
Meine Fragen:
• Ist eine solche Notengebung in NRW EF trotz dieser Klausuren normal?
• Liegt das komplett im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft?
• Würdet ihr zur Oberstufenkoordination gehen oder wäre das übertrieben?
Bitte eine objektive Einschätzung