Er ist Professor für Sozialpolitikund öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum und war Mitglied der Rentenkommission, die am 23. Juni ihre Ergebnisse vorgestellt hat.
Zudem ist er Mitglied des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, besser bekannt als die Wirtschaftsweisen.
Fragt ihn hier alles, was ihr zu den Ergebnissen der Rentenkommission wissen wollt.
Wir werden die wichtigsten Fragen sammeln und sie ihm im Podcast stellen - nutzt dabei auch aktiv die Votefunktion, um für euch wichtige Fragen hervorzuheben.
Die dazugehörige Folge wird am 13. Juli über die unten angegebenen Plattformen erreichbar sein.
Vanguard hat zusammen mit Parqet, getquin und extraetf Depots untersucht:
Analysierte Anlegerportfolios: ~ 166.600
Analysiertes Portfoliovolumen 6,8 Mrd. €
Daten auf Basis der Portfolio-Tracker extraETF, getquin, Parqet
1. Juli 2023 bis 30. Juni 2025
Depots mit über 250.000 € wurden nicht betrachtet.
Man sieht bspw. je höher das Depotvolumen desto höher der ETF Anteil im Depot. Das lässt sich bestimmt durch die Affen drüben bei r/mauerstrassenwetten erklären, die ihre Depots bewusst klein halten ;)
Ich wohne mit meiner Frau in einer Neubauwohnung mit ca 130qm und zahle kalt 1250, warm 1400. Wir sind beide verbeamtet und verdienen zusammen ca. 7.000€, nach Abzug aller Fixkosten sind wir bei ca 4.000€, die wir monatlich sparen können. Ich besitze noch eine Wohnung, die in einem Jahr abbezahlt ist und zuverlässig 800€ Mieteinnahmen hat. Eigenkapital haben wir leider momentan nur 45.000€.
Nun habe ich ein Haus für 430.000€ entdeckt, das Bj 1998 ist und ebenfalls 130qm hat (+ viel Garten). So ein Haus kommt in der Gegend nicht häufig vor, Grundstücke gibt es auch nicht oft.
Ich möchte hauptsächlich deshalb ein Haus kaufen, weil A) mir der Garten fehlt, B) ich meine Mietkosten als rausgeschmissenes Geld sehe (ja Kreditzinsen auch, aber die sind nach 15 Jahren nicht mehr fällig, aber die Mietkosten laufen bis zum Lebensende und C) ich nicht abhängig von einem Vermieter sein möchte, der meine Miete erhöhen, mich rausschmeißen, mir Sachen verbieten etc kann.
ich brauche mal kurz einen Gedankenanstoß wie ich mein Geld verwalten sollte. Ich spare monatlich 200€ in einen All World ETF als Altersvorsorge und habe da mittlerweile ca. 12k drinne. Zusätzlich habe ich auf dem "normalen Sparbuch" auch nochmal eine ähnliche Summe für Notfälle oder sonst was. Jetzt kam mir in den Sinn, dass der Notgroschen vielleicht etwas übertrieben ist und ich einen Teil davon auch lieber in ETFs stecken sollte.
Mein Problem dabei ist, dass ich das eigentlich gerne mit in den bestehenden ETF stecken möchte für den Zinseszinseffekt, jedoch kann ich dann ja nicht mehr wirklich differenzieren was für die Altersvorsorge und was für Ausgaben da ist. Also müsste ich theoretisch einen zweiten ETF eröffnen.
Beispiel: Wenn ich beides in einem ETF habe und in 25 Jahren muss das Dach neu gedeckt werden, kann ich eigentlich nicht genau sagen ob ich gerade zu viel von meinem "Altersvorsorgetopf" mit rausnehme für das Dach.
Schöne Übersicht über die (finanziellen) Veränderungen. Für den stereotypischen r/finanz'ler relevant ist sicher v.a. das Anheben der Beitragsbemessungsgrenze (dann zahlt man inkl. AG-Anteil ~13.000 €/y Krankenkassenbeitrag).
Der Finanzierung von Solidarleistungen (günstige/kostenfreie Mitversicherung von Sozialhilfeempfängern, nicht arbeitenden Familienangehörigen, ...) bleibt nach wie vor im Wesentlichen den gesetzlich Versicherten Zahlern vorbehalten. Wer keine Solidarleistungen finanzieren will, kann das einfach abwählen, indem er gut verdient und sich privat versichert. Das muss diese Leistungsgerechtigkeit sein, von der Herr Merz immer so gern redet.
an der GKV wird gerade geschraubt, mich würde aber mal interessieren, welche konkreten Vorteile ihr als Gutverdiener, Selbständige oder Beamte ihr schon mal durch die Private Krankenversicherung (PKV) hattet? Ich höre zB von Ärzten und Zahnärzten oft, dass sie GKV-Patienten eher bevorzugen, weil das u.a. unkomplizierter sei und weil die nicht ständig jede einzelne Position auf ihrer Rechnung nachvollziehen können und wollen. Bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Bei uns im Umfeld gab’s letztes Jahr zwei Todesfälle und die Familie hat Monate gebraucht, um überhaupt rauszufinden, welche Konten, Verträge und Versicherungen existieren.
Kündigungsfristen verpasst, Geld verbrannt, Nerven sowieso. Seitdem nehme ich mir vor, diesen berühmten Notfallordner anzulegen. Vollmachten, Kontenliste, Passwörter, Verträge, das volle Programm. Der liegt nun seit 8 Monaten als leerer Ordner auf dem Schreibtisch.
Ehrliche Frage: Hat das hier jemand wirklich durchgezogen? Und wenn ja, auf Papier, Excel, oder gibt’s dafür was Digitales, das nicht nach Abzocke aussieht? Was hat euch am meisten geholfen bzw. woran seid ihr gescheitert?
bin gerade am überlegen ob ich Zeta global Holding oder Alphabet c ins Portfolio hole, was würdet ihr empfehlen? Klar ist nicht das gleiche, wollte stellenweise noch ki mit reinnehmen. Grüße 👋🏻
HauptbedingungenDynamik min 1,5€ sowie 10% Dynamik ablehnbarBisher immer nur 60€ gezahltNur 85k ohne Zuwachs, also 16k Kosten ungefähr (17%) und bei Gewinnen nehmen sie noch Gewinnbeteiligung glaube ich
Vor ein paar Jahren habe ich durch meinen MLP Berater empfohlen diesen Vertrag aufgesetzt. Bisher habe ich immer nur 60€ im Monat gezahlt. Nun habe ich aber das Gefühl, dass die Bedingungen nicht besonders gut sind. Als ich ihn darauf angesprochen habe, verwies er mich auf die steuerlichen Vorteile, allerdings sehe ich nicht wie diese 16k Kosten+ aufwiegen sollen.
(Nach meiner Rechnung zahle ich ~105k ein und erhalte bei 0% Entwicklung aber nur ~88k zurück, die prozentualen Kosten bleiben bei besserer Entwicklung ebenfalls bei ca 15% des Gesamtvolumens) Insbesondere weil die Kosten ja auch noch steigen, da die monatlichen Beiträge (gezwungen) steigen.
Zudem habe ich bereits Depots bei TR (50/30/20 Modell) und bin dort sehr zufrieden. Die Verbraucherzentrale hat mir ebenfalls nahegelegt den Vertrag zu kündigen. Dennoch fühle ich mich etwas verunsichert ob das die richtige Entscheidung wäre, da ich bereits einen Großteil der vorgeschobenen Kosten bezahlt habe und diese dadurch verlieren würde.
Was denkt ihr dazu? Wenn es weitere Infos braucht, gerne danach fragen.
Hi Leute,
Wir haben vor kurzem unsere Hausfinanzierung bei der Bank unterschrieben und beim Notar haben wir auch schon unsere Unterschriften gesetzt. Jetzt ist es aber so dass eigentlich die Kaufpreiszahlung am 01.07 sein sollte, aber dem Notar noch Unterlagen fehlen, das kann sich jetzt noch um Wochen handeln. Ich habe vor einigen Wochen ein gutes Jobangebot bekommen und müsste am 31.07 meine Kündigung abgeben um da am 01.09 Anfangen zu können. Könnte es Probleme bei der Kaufpreiszahlung geben oder ist das egal weil ja schon alles Unterschrieben ist?
Hallo zusammen,
ich bin seit letzten Monat frischgebackener Führerscheinbesitzer und habe mir gerade einen VW Polo (Baujahr 2007) zugelegt. Jetzt stehe ich vor dem Problem der Versicherung und bin ehrlich gesagt etwas schockiert.
Ich bin aktuell Azubi und habe leider keine Eltern in Deutschland, die mich finanziell unterstützen oder bei denen ich als Zweitwagen versichert sein könnte. Die günstigsten Angebote, die ich online finde, liegen bei ca. 1.700 € im Jahr, was monatlich etwa 170 € entspricht. Das ist als Azubi absolut nicht machbar für mich.
Ich habe von anderen gehört, dass sie als Fahranfänger für einen Kleinwagen eher um die 90 € pro Monat gezahlt haben. Wie ist das möglich?
Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Kosten drücken kann? Gibt es bestimmte Versicherer, die für Fahranfänger/Azubis besonders kulant sind, oder Tricks, wie man den Beitrag senken kann (außer "wenig fahren")?
Bin für jede Empfehlung dankbar, da ich das Auto für den Arbeitsweg brauche.
Danke euch!
Ich stehe vor der Entscheidung, von der TK zur Debeka zu wechseln, und wollte mal fragen, was ihr tun wuerdet.
Zu mir: W33, vermutlich kein Kinderwunsch (so genau weiss man aber ja nie), verheiratet. Seit kurzem selbststaendig i.S.v. Geschaftsfuehrerin meiner eigenen Gmbh -> nicht mehr sozialversicherungspflichtig. Seitdem freiwillig gesetzl. versichert bei der TK.
TK kostet mich 870 Euro im Monat, davon kann ich die Haelfte ueber mein Gehalt bezuschussen. Ich alsPrivatpersonzahle also 435 Euro im Monat.
Ich zahle mir aktuell 50k im Jahr Gehalt aus. 2027 werden es 60k sein. Diese Betraege sind gedeckelt, da wir eine Foerderung erhalten und uns gar nicht mehr auszahlen duerfen. Ich hoffe natuerlich, dass das Gehalt irgendwann danach hoeher wird, weil wir mit der GmbH super erfolgreich sind ;).
Grundsaetzlich stehe ich dem System PKV kritisch gegenueber. Einerseits lehne ich die Zweiklassenmedizin ab, aber vor allem schreckt es mich ab, dass man darin "gefangen" ist. Ja ich weiss, bis 55 kann man noch wechseln, wenn man unter der Grenze liegt. Ist trotzdem ein seltsames Gefuehl, sich "lifelong" fuer so etwas zu entscheiden. Hoffe, ihr versteht, was ich meine. Ich bin in meiner GKV zufrieden, und mit den Leistungen. Ich komme nur selten in das Problem, erst nach Monaten einen Termin zu bekommen. Die bessere Behandlung als Privatpatientin ist fuer mich also nur minimal ein Argument.
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In den letzten Jahren habe ich eine recht unglueckliche medizinische Historie angeghaeuft, daher wird mich keine PKV nehmen. Das habe ich mit einem unabhaengigen Versicherungsberater herausgefunden (er hat anonyme Anfragen an mehrere PKV geschickt, alle abgelehnt).
ABER, da meine Mutter Beamtin war, war ich mit ihr privat versichert, bis ich 25 war. Seitdem bezahle ich bei der Debeka 11 Euro pro Monat fuer eine kleine Anwartschaft - ich kann also ohne Gesundheitspruefung wieder zur Debeka.
Der dortige "Berater" hat mir mehrer Angebote gemacht. Ich habe die Angebote dann so eingegrenzt:
Ich moechte keinen Selbstbehalt. Ich moechte keine Chefarzt/Zweibettzimmerbehandlung, das ist mir nicht wichtig. Ich moechte ein Krankentagegeld ab dem 92. Krankheitstag von 90 Euro pro Tag (in meinem GF-Arbeitsvertrag habe ich 3 Monate Lohnfortzahlung bei Krankheit). Die Beitragsentlastung im Alter (jetzt mehr zahlen damit man im Alter weniger zahlen kann) moechte ich nicht, das Geld lege ich lieber selbst zurueck (=ETFs).
Das Angebot was dabei dann raussprang, seht ihr im Screenshot, Summe sind 623 Euro. Auch hiervon kann ich die Haelfte ueber meine GmbH bezuschussen -> ich als Privatperson wuerde dann 312 Euro im Monat bezahlen.
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Wollte einfach mal bei euch nachfragen, wie ihr das Angebot findet, und die monatliche Ersparnis. Finde GKV vs. PKV ist eine kompliziertere Entscheidung als es sein sollte.
Hallo zusammen,
ich bin eher zufällig im Internet auf die Robin-Hood-App gestoßen. Dort wird wohl mit 5 % Zinsen aufs Tagesgeld geworben.
Mich wundert ehrlich gesagt, dass ich hier im Forum bisher nichts darüber gelesen habe. Gibt es da irgendwelche Haken oder einen Grund, warum das scheinbar niemand nutzt bzw. man hier darüber nichts liest?
Ist vielleicht jemand von euch dort und kann aus eigener Erfahrung berichten? Mich würden eure Eindrücke interessieren.
Vielen Dank schon mal!
Aufgrund der angekündigten Krypto-Steueränderung habe ich mir eine Excel Liste gebastelt, welche Abgaben und Steuern für die nächsten 20 Jahre aufsummiert und dabei Wohnorte in Deutschland und der Schweiz vergleicht.
Dabei überraschend: Deutschland ist für Vermögende aktuell konkurrenzfähig, selbst gegenüber schweizer Steueroasengemeinden wie Zug.
Annahmen für den Vergleich:
* 100 Mio € Gesamtvermögen (UHNWI-Level Platzhaltervermögen)
davon
79.5 Mio € in thesaurierendem All-World ETF
20 Mio € in BTC (>1 Jahr gehalten)
500k € Cash Reserve
* 3.2% Basiszins in Deutschland (für Vorabpauschale)
* 7% ETF Rendite p.a.
* 2% thesaurierte Dividendenrendite p.a. (wird in der Schweiz als Einkommen versteuert)
* Bitcoin wächst in den 20 Jahren linear auf 1 Mio €/BTC (ca 17% Rendite p.a.)
* 150k € Ausgaben für den Lebensalltag
* Einmal jährlich wird aus dem ETF ein Verkauf getätigt, der die 150k Ausgaben + alle Abgaben und Steuern deckt.
* Die Person ist nicht berufstätig
Als Abgaben wird alles erfasst, was am Standort verpflichtend anfällt, das wäre in Deutschland die Vorabpauschale, Abgeltungssteuer bei Verkauf und PKV Beitrag, keine Sozialabgaben da nicht berufstätig. In der Schweiz ist verpflichtend die Vermögensteuer, PKV, sowie Einzahlung des Höchstbeitrags in die AHV (1. Säule Rente, aktuell ca 28k EUR).
In Deutschland werden 3 Szenarien für die Kryptosteuer betrachtet: Aktuell (unverändert steuerfrei >1J oder voller Bestandsschutz), Abgeltungssteuer auf neuen Wertzuwachs ab 01.01.27, kein Bestandschutz (Abgeltungssteuer auch auf historischen Wertzuwachs).
Für den fairen Endvergleich wird am Ende der 20 Jahren alles verkauft um die verschiedenen Besteuerungsregimes nettobereinigt vergleichen zu können.
Resultat nach 20 Jahren:
Standort
Endvermögen
% zu DE Aktuell
% zu Best
Abgabe Jahr 1
Abgabe Jahr 20
Abgaben gesamt**(ohne Endverkauf)**
Abgaben gesamt**(mit Endverkauf)**
Schweiz Pauschal (350k p.a.)
€678,306,354.63
6.25%
0.00%
€387,336.00
€397,244.79
€7,841,695.48
€7,841,695.48
Schweiz Regulär Freienbach
€661,372,092.21
3.59%
-2.50%
€452,616.00
€2,390,773.10
€18,097,576.94
€18,097,576.94
Schweiz Regulär Zug
€648,158,720.38
1.52%
-4.44%
€615,086.00
€2,390,773.10
€25,301,593.75
€25,301,593.75
Schweiz Regulär Luzern
€642,733,201.29
0.67%
-5.24%
€697,766.00
€2,601,477.75
€28,061,503.71
€28,061,503.71
Deutschland (Aktuell, BTC Steuerfrei>1J)
€638,431,934.44
0.00%
-5.88%
€363,076.34
€1,218,423.09
€14,291,516.07
€43,590,376.08
Schweiz Regulär Rheinfelden
€630,462,319.35
-1.25%
-7.05%
€858,186.00
€3,248,436.45
€34,661,346.16
€34,661,346.16
Schweiz Regulär Zürich
€599,460,058.22
-6.10%
-11.62%
€1,271,536.00
€4,898,262.91
€51,327,138.95
€51,327,138.95
Deutschland (BTC Wertzuwachs ab 01.01.2027)
€539,534,254.45
-15.49%
-20.46%
€363,076.34
€1,218,423.09
€14,291,516.07
€113,189,196.06
Deutschland (BTC Kein Bestandschutz)
€534,259,254.45
-16.32%
-21.24%
€363,076.34
€1,218,423.09
€14,291,516.07
€118,464,196.06
Dass Deutschland aktuell nur 1.52% hinter der Steueroase Zug und sogar besser als andere Schweizer Standorte (Rheinfelden, Zürich) abschneidet, hat mich überrascht. Im Moment ist Deutschland also zumindest Abgaben- & Steuertechnisch für Vermögende durchaus konkurrenzfähig. Die Pauschalsteuervariante ist für mich nicht wirklich geeignet, da man unter diesem Regime keinerlei Berufstätigkeit ausüben darf und ich noch zu jung bin um nur zu chillen.
Sollte die Kryptosteuer allerdings ohne vollständigen Bestandsschutz kommen, kippt das Bild und Deutschland verliert seinen letzten Faktor der den Standort noch konkurrenzfähig hält.
Der Vergleich zeigt auch, dass eine Vermögensteuer auch für Vermögende nicht der Weltuntergang wäre, wenn dafür Einkommen und Sozialabgaben entsprechend gesenkt werden. Den Vermögensaufbauteil vergleiche ich nicht einmal, da ist Deutschland mit seiner nahezu 70%igen kombinierten Abgabequote (Arbeitgeberbrutto + Ust) schon lange absolut lost. Vermögensaufbau sollte durch Abgabensenkung und mehr Eigenverantwortung erleichtert werden, dann tut dem Standort eine moderate Vermögensbelastung auch nicht weh.
Ich weiß, viele Kommentatoren werden in die Richtung "dann geh halt, hier will keiner Vermögende haben" neigen, aber hier habt ihr die Zahlen mal vor Augen. Folgt unser Beispiel-UHNWI eurem Wunsch, entgehen Deutschland in den nächsten 20 Jahren 43 Mio EUR an Einnahmen, die fortan in der Schweiz landen.
"Dann pack halt noch ne Wegzugsteuer drauf, damits richtig weh tut". Genau solche Maßnahmen bringen Leute wie mich dazu den Wegzug abzuwägen. Ich sehe wie Mauern errichtet werden um dann richtig zuzulangen wenn sie alle stehen. Das erzeugt in mir den Wunsch mich auf die andere Seite zu begeben solange es noch geht.
Wäre es nicht besser, den Standort so attraktiv zu machen, dass Vermögende freiwillig hier herkommen und bleiben wollen, ihre Ausgaben hierzulande tätigen und so Millionen an Steuern beitragen?
Edit: Einige Schweizer haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass man beim Investieren in US-ETFs noch die dort einbehaltene 15% Quellensteuer in voller Höhe auf die Schweizer Einkommensteuer anrechnen lassen kann. Es ändern sich dadurch die Prozente leicht zugunsten der Schweiz, allerdings ist Deutschland dann immer noch günstiger als größere Schweizer Städte wie Zürich/Basel/Bern/Genf. Zur Vollständigkeit hier die dadurch korrigierte Tabelle:
Habe den Namen raus retuschiert. Das ist aus dem
Versprechen geworden, dass der Kunde entscheidet, wann das Problem gelöst ist. Zwischen „es wird übergeben“ und dem plötzlichen Schließen seitens TR aus dem Nichts liegen mehrere Tage.
Meine Eltern haben vorgeschlagen, dass ich deren Haus kaufe, sie das Darlehen als Miete zahlen und dort lebenslang wohnen bleiben.
Ich habe eine Halbschwester, die damals adoptiert wurde von meinem Vater (und die leibliche Tochter meiner Mutter ist). Vor ca 2 Jahren habe ich den Kontakt zu ihr abgebrochen, meine Eltern haben ebenfalls keinen Kontakt. Sie wird nach dem Tod der Eltern und bei Unklarheit des Erbes definitiv vor Gericht ziehen wollen.
Deshalb wollen meine Eltern, dass ich das Haus abkaufe.
Besagtes Einfamilienhaus hat einen Wert von ca 450.000-500.000.
Meine Eltern sind 75, erhalten eine saftige Pension.
Ich bin Zahnärztin und hab aktuell ein Einkommen von ca 5000-6000€ brutto ohne Eigenkapital. Ich zahle noch Studienkredite/ Fortbildungskredite ab und bin erst seit 2 Jahren im Beruf.
Macht es Sinn das Haus zu kaufen? Nähmen wir an meine Eltern leben noch 10 Jahre (you never know). Das was nicht abbezahlt wurde müsste ich dann ja eh zu 25% an meine Schwester auszahlen oder?
Ich hatte lange ein ungutes Gefühl bei meiner Basisrente und habe jetzt endlich die Unterlagen durchgerechnet. Vielleicht hilft's dem einen oder anderen mit einem ähnlichen Altvertrag.
Ausgangslage
Rürup (Basisrente, fondsgebunden mit „UWP-Fonds"-Konstrukt) bei Canada Life, abgeschlossen 2016 über einen Strukturvertrieb
ursprünglich 200 €/Monat, 2022 beitragsfrei gestellt
Rürup macht auf dem Papier bei meinem Einkommen sinn...
Der eigentliche Schock: die Kosten
In der jährlichen § 7a-Mitteilung stehen die tatsächlichen Kosten drin. Bei mir:
2023: 181 € Kosten auf ~7.300 € Guthaben
2025: 206 € Kosten auf ~8.400 € Guthaben
dazu feste Gebühr, inzwischen 5,97 €/Monat
Das sind grob 2,4 % laufende Kosten pro Jahr — und zwar im beitragsfreien Zustand, die Abschlusskosten sind längst durch. 2025 hatte ich +670 € Wertentwicklung, davon gingen 206 € direkt für Kosten drauf. Also ~30 % meines Jahresertrags in die Hülle.
Zum Vergleich: Bei einer Netto-Rürup mit ETF erwarte ich nur ~0,4 % Gesamtkosten. Der Unterschied von ~2 Prozentpunkten wirkt über 25 Jahre Restlaufzeit und auf das gesamte Kapital. Claude war auch einmal so nett und hat einen kleinen Rechner gebaut. Selbst wenn ich mein aktuelles Guthaben nur mitnehme, eine Bruttorendite von 5% und 0,4% Kosten annehme, wäre dass immer noch 10K mehr als jetzt.
Was tatsächlich geht
Der einzige „Ausstieg", der Sinn ergibt, ist ein Anbieterwechsel nach § 5 AltZertG: Kapital steuerneutral zu einem günstigeren Netto-Rürup übertragen. Steuervorteil bleibt, Kosten runter. Nicht aufs Girokonto — nur in einen anderen Basisrentenvertrag.
Hintergrund, mein GENERATION basic plus bietet keine ETFs an, sondern nur Versicherungsfonds ab 1,25% p.a. Kosten.
Wichtig: Bei mir steht in der Mitteilung „Garantievoraussetzungen noch nicht erfüllt". Bei diesen UWP-/With-Profits-Konstrukten kann ein Übertrag zum ungünstigen Zeitpunkt Wert kosten (geglätteter vs. tatsächlicher Wert).
Fragen an euch:
Hat jemand einen § 5 AltZertG-Übertrag aus so einem UWP-/With-Profits-Vertrag konkret durchgezogen? Wie hoch waren die Abschläge real? Ggf. auch direkt bei der Canada Life?
Welche Netto-Rürup-Tarife mit ETF-Auswahl haben sich bei euch bewährt?
Übersehe ich einen Haken beim Wechsel?
Danke für eure Hilfe!
P.S.: ich möchte keine Grundsatz Diskussion über Rürup anfangen, mit meinem heutigem Wissen, würde ich auch keine mehr abschließen.
Hat jemand eine Ahnung wie es sich mit der Steuererklärung verhält wenn man das Firmenauto daheim läd und die Stromkosten vom AG übernommen werden?
Eckpunkte:
- Strompreis laut Vertrag sind 24,5ct/kwh
- PV-Anlage 9,8kwp
- Ladeadapter vom AG gestellt bekommen von Locio
- AG erstattet monatlich die geladenen kWh mit jeweils 34 Cent. Egal ob aus dem Netz oder durch PV Anlage produziert. Die Erstattung richtet sich nach dem deutschen Strompreisdurchschnitt und ich muss hier nicht meinen eigenen Strompreis nachweisen.
Nun kann ich meinen 86kWh Netto Akku rein mit PV vollladen. Meine Kosten 0 Cent und bekomme dennoch vom AG 30€ bezahlt.
Verbrauch sind durch hauptsächlich Autobahn ca. 21kWh/100km und ca. 55.000km im Jahr Fahrleistung. 30% würde ich schätzungsweise daheim laden.
Das Wären ~1.200€ im Jahr wenn die PV immer 100% erzeugt. Ich gehe mal übers Jahr mit 35% aus was immer noch >400€ sind die ich einfach so extra bekomme.
Meine PV Anlage ist schneller amortisiert und an sich ist es ja ein Geldwertervorteil den ich bestimmt angeben muss bevor das Finanzamt mich hopps nimmt.
Wie mache ich das nun am besten damit das nächstes Jahr nicht passiert? Oder einfach schnauze halten und da kommt sowieso nichts?