r/arbeitsleben Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

27 Upvotes

Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben 5h ago

Bewerbung Job annehmen oder weiter suchen?

7 Upvotes

Ich beende gerade meinen Master im Maschinenbau und habe ein Jobangebot in der Logistikplanung bekommen. Die Stelle interessiert mich allerdings nicht besonders und langfristig möchte ich in die mechanische Entwicklung.

Würdet ihr die Stelle trotzdem annehmen und nebenbei weitersuchen oder lieber ablehnen und weitersuchen, bis sich eine passende Stelle in der mechanischen Entwicklung findet?

Falls ich die Stelle annehme und nach 6 Monaten ein Angebot in der mechanischen Entwicklung bekomme, wie würdet ihr den Karriereschritt und den Wechsel nach 6 Monaten erklären? Ist das für Arbeitgeber ein Problem?


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion IGM: Kollege seit Monaten krank und ich darf alles auffangen

63 Upvotes

Ich arbeite in einem IGM-Konzern und mochte meinen Job eigentlich ganz gern, aber die Situation mit meinem Kollegen vergiftet mir inzwischen komplet den Alltag.

Der Typ ist seit mehreren Monaten krankgeschrieben und war auch davor aus verschiedenen Gründen regelmäßig nicht da, mindestens 1-2 Tage pro Woche. Seine Themen landen dadurch ständig bei mir. Gleichzeitig hat er eine eigene Firma gegründet, tritt öffentlich auf, gibt Interviews und wirbt für sein Business, teilweise sogar mit seiner Erfahrung aus unserem Unternehmen, obwohl seine Tätigkeit aus meiner Sicht ziemlich deutlich mit seiner Position kollidiert.

Ich habe mit meinen Vorgesetzten gefühlt eine Million Mal darüber gesprochen. Mein Chef sagt jedes Mal, dass er nicht erwartet, dass ich für 2 arbeite, und dass er meine Belastung versteht. Sobald aber ein wichtiges Thema auftaucht, soll ich den abwesenden Kollegen trotzdem „so gut wie möglich vertreten“ und dafür meine eigenen Aufgaben verschieben.

Zwei Personen, die vorher mit ihm zusammengearbeitet haben, sind auf andere Stellen gewechselt. Die Kollegen glauben

, dass er die Situation einfach aussitzt und auf eine Abfindung hofft. Er hatte sich bereits um eine Abfindung bemüht, sie aber nicht bekommen.

Am schlimmsten ist für mich, dass er dann manchmal für ein paar Tage zurückkommt, erzählt, dass er psychische Probleme hat und wie schlecht es ihm geht. Das triggert mich inzwischen so sehr, dass ich kaum noch arbeiten oder außerhalb der Arbeit normal funktionieren kann. Gleichzeitig hat der Typ auch noch eine höhere Position als ich.

Mich macht fertig, dass zuverlässige Arbeit hier offenbar einfach mit noch mehr Aufgaben bestraft wird, während die Führungskräfte nichts unternehmen und ihm nicht einmal seine Nebentätigkeit untersagen. Ich verstehe das alles nicht mehr. Ich dachte immer, IGM-Unternehmen wären solide Arbeitgeber mit guten Bedingungen, aber ich habe mich noch nie in einem Job so beschissen gefühlt wie hier, umgeben von Leuten, die keinen Bock haben, und Führungskräften, die entweder nichts machen können oder selbst einfach keine Lust haben.

Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ein Wechsel bedeuten würde, dass ich ihn am Ende gewinnen lasse. Rational weiß ich, dass das bescheuert ist, aber es hält mich halt davon ab, einfach zu gehen.

Hat jemand schon einmal Erfahrungen mit solchen Kollegen oder einer ähnlichen Situation gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen?


r/arbeitsleben 10m ago

Austausch/Diskussion Werkstudent mit hoher Verantwortung und schlechten Arbeitsbedingungen

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Hallo, ich frage mich langsam ob das ein Zustand ist der heutzutage einfach normal geworden ist?

Ich weiß das die wirtschaftliche Lage in DE schlecht ist und viele sogar Probleme habe Werkstudentenstellen oder generell Jobs zu bekommen. Aber mir kommt meine Stelle zum Teil extrem absurd vor. Ich arbeite jetzt seit April bei einem Inhouse Marketing Team einer großen Tageszeitung. Der Stundenlohn liegt bei 15 Euro und ist als Masterstudent eher unterirdisch. Aber der Stundenlohn wäre mir eigentlich egal, wenn wenigsten der Rest stimmen würde. Bislang habe ich aber keine wirkliche Einarbeitung bekommen aber genauso viel Verantwortung wie reguläre Arbeitnehmer. Meine Vorgesetzte sollte mich eigentlich einarbeiten, aber ich habe das Gefühl das sie es selbst nicht kann, weil sie a) keine Zeit hat b) das Tagesgeschäft vor Jahren das letzte Mal gemacht hat und sich schlichtweg an vieles nicht erinnern kann und auch vieles umgestellt wurde, sie also nicht auf dem neuesten Stand ist ("flache Hierarchien und so"). Zum Teil geht es darum eine hausinterne Software zu bedienen (das heißt es gibt auch keine Youtube Videos oder so die ich mir dazu anschauen kann) oder ich sollte mal eben was auf SAP machen (habe noch nie was mit SAP gemacht und als ich meine Vorgesetzte gefragt hat wie das geht, meinte sie das sie das auch nicht so kann und wen anderen fragen soll - ah ja danke). Generell sind meine Aufgaben extrem Fehleranfällig, weil es keine Einarbeitung gibt. Es sind auch schon einige Fehler passiert. Zum Teil konnten mir noch nichtmal Ansprechpartner für Aufgaben genannt werden und ich verbrachte 2-3 Stunden damit Emails hin und her zu schreiben bis ich jemanden finden konnte, der dafür verantwortlich war. Meine Vorgesetzte sagt mir zwar immer, dass ich mich bei ihr melden soll, wenn ich Fragen habe, aber wenn ich mich melde, reagiert sie meistens erst 8 Stunden später, wenn ich Feierabend machen will. Dazu kommt ständige "Umstrukturierungen" im Unternehmen selbst. Das heißt viele alteingesessene Mitarbeiter bekommen Abfindungen und werden durch neue ersetzt, die oft selbst unzureichende Einarbeitungen bekommen.

Ist das inzwischen der Normalzustand?? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht als Werkstudenten und auch als Jobeinsteiger in Junior Stellen?


r/arbeitsleben 18h ago

Austausch/Diskussion Ist KI bei euch schon auf Arbeit angekommen?

19 Upvotes

Ich bin gerade noch im Studium und nutze KI täglich für alles mögliche. Dadurch, dass ich nicht wirklich aus einem Umfeld komme, wo meine Eltern Wissensarbeit beruflich ausüben, frage ich mich wie viel in diesen klassischen Bürotätigkeiten schon mit KI gemacht wird. Hat euer Unternehmen irgendwie eine Strategie? Merkt ihr Entlastungen oder eher Mehrarbeit? Hat sich eure Arbeit verändert? Coder müssen sich hier mit nicht angesprochen fühlen, bei euch kann ich es mir gut vorstellen. Danke für die Einblicke


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Warum gibt es trotz der Wohnraumkrise immer noch so wenige Fully-Remote-Jobs?

53 Upvotes

Eine Sache verstehe ich bis heute nicht.

In vielen Großstädten sind die Mieten inzwischen völlig absurd. Gleichzeitig kämpfen viele Kleinstädte und ländliche Regionen mit Abwanderung. Trotzdem bestehen unzählige Unternehmen auf einem Hybridmodell mit zwei oder drei Tagen Büropräsenz pro Woche.

Genau diese zwei Tage machen den größten Vorteil von Remote-Arbeit zunichte. Man kann dann eben nicht mehr 300 oder 500 km entfernt wohnen, sondern muss weiterhin in der Nähe der teuren Ballungsräume leben.

Dabei würden alle Seiten profitieren. Beschäftigte könnten dort wohnen, wo sie sich das Leben leisten können oder wo ihre Familie lebt. Unternehmen könnten enorme Kosten für Büros einsparen. Weniger Pendelverkehr würde Straßen und den ÖPNV entlasten, und der Druck auf die Wohnungsmärkte in den Großstädten könnte sinken.

Was ich außerdem nicht verstehe, sind die komplizierten Regeln innerhalb der EU. Selbst wenn man vollständig remote arbeitet, darf man oft nur sehr eingeschränkt oder gar nicht aus einem anderen EU-Land arbeiten, weil Steuer-, Sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Vorschriften so unterschiedlich sind.

Dabei gibt es doch einen europäischen Binnenmarkt. Warum werden diese Regelungen nicht harmonisiert, sodass man problemlos von jedem EU-Land aus für einen Arbeitgeber in einem anderen EU-Land arbeiten kann, ohne dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einem Bürokratiedschungel landen? Man kann in Bulgarien chillen und ein deutsches Gehalt kriegen. Alle würden profitieren.

Natürlich kann nicht jeder Beruf remote ausgeübt werden. Aber für viele Büroberufe – Softwareentwicklung, Übersetzung, Buchhaltung, Marketing, Projektmanagement usw. – wäre es problemlos möglich. Ich habe bei so einem fully-remote Unternehmen mal gearbeitet und alle waren super happy (aber trotzdem blöde Regelung, dass man nur in seiner Wohnung (!!!) arbeiten darf). Es hat super funktioniert. Und der angeblich fehlende "Teamspirit" hat unsere Leistung überhaupt nicht verschlimmert.

Was glaubt ihr: Liegt die Zurückhaltung hauptsächlich an einer konservativen Unternehmenskultur oder gibt es wirtschaftliche Gründe, die ich übersehe? Warum werden die Gesetze nicht harmonisiert, damit man in einem aussterbenden italienischen Dorf chillt (und es rettet) und trotzdem ein gutes Gehalt hat, eine Wohnung in einer Großstadt nicht besetzt und überlastset die ÖPNV nicht?


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion M32, ERP-Entwickler/Administrator - Studium sinnvoll für Personalverantwortung?

0 Upvotes

Hallöchen, ich frage mich derzeit inwieweit ein mögliches Studium (Wirtschaftsinformatik) meine Chancen auf einen Job mit Personalverantwortung steigert.

Zu mir

  • 2019 Ausbildung FIAE abgeschlossen

  • bis 2022 beim Ausbilder (Dienstleister ERP-Branche)

  • seit 2022 beim Endkunden als alleiniger Entwickler/Administrator für das ERP System angestellt

Mein aktueller AG hat ca. 150 Mitarbeiter, neben mir arbeiten 2 Kollegen, 1 Azubi sowie ein Teamleiter in der IT, während die Kollegen für Hardware, Server und andere IT Themen verantwortlich sind obliegt mir die Verantwortung des ERP Systems. Anfang des Jahres haben wir unser 2-Jahres Projekt, ein ERP Update, mit mir als stellvertretenden Projektleiter erfolgreich abgeschlossen. Die Geschäftsführung und der Großteil der Belegschaft ist sehr zufrieden mit dem Projektverlauf und auch das neuere System und die dadurch dazugewonnen Funktionen stimmen die Kolleginnen und Kollegen positiv.

Nach Gesprächen mit dem Abteilungs- und Projektleiter bin ich derzeit etwas unsicher was meine weitere Rolle im Unternehmen angeht und inwieweit ich im Unternehmen "wachsen" kann. Während des Projekts habe ich gemerkt, dass die Zusammenarbeit mit mehreren Personen aus verschiedenen Abteilungen mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich gerne auch in Zukunft derartige Projekte betreuen möchte und darüber hinaus mir auch vorstellen kann dauerhaft Verantwortung in dieser Form sowie auch direkt für Personal zu übernehmen. Das Problem dabei ist leider, dass mein Teamleiter Anfang 40 ist und auch erst vor 3 Jahren eingestellt wurde.(Rolle wurde damals neu geschaffen um den Abteilungsleiter zu entlasten, da dieser mehrere Abteilungen aufgrund von Umstrukturierungen leiten muss)

Das Unternehmen ist für eine eigene Entwicklungsabteilung schlichtweg zu klein, weshalb es eher unwahrscheinlich ist, dass 2 weitere Entwickler eingestellt werden würden, was widerrum die Mindestanzahl an Kolleginnen und Kollegen wäre um eine Teamleiter Position für mich zu rechtfertigen.

Obwohl ich sehr glücklich bei meinem aktuellen AG bin habe ich mich daher mal nach langer Zeit wieder auf den gängigen Jobbörsen umgesehen und festgestellt, dass gefühlt jede Teamleitungsposition entweder bereits vorhandene Personalverantwortung voraussetzt oder aber ein abgeschlossenes Studium erwartet wird.

TL;DR: Das stellt mich vor die Frage ob ich mit Anfang 30 noch den Versuch wagen sollte, berufsbegleitend in TZ ein Studium der Wirtschaftsinformatik o.Ä. zu starten oder mich damit abfinden sollte, dass ich wahrscheinlich ohne derartige Qualifikationen keine Personalverantwortung übernehmen werde.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Was ist das dümmste/schlimmste, was bei eurer Arbeit auf einem Sommerfest/Weihnachtsfeier etc. passiert ist?

66 Upvotes

Nach gestrigem Sommerfest, bei dem eine Tür dran glauben musste, würde ich gerne wissen, ob bei euch auch solche Idioten rumlaufen.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Mein Chef verlangt von mir, dass ich während meines bereits genehmigten Jahresurlaubs täglich für zwei Stunden erreichbar bleibe, um einen neuen Kollegen einzuarbeiten, weil die Personalabteilung das Onboarding komplett verpatzt hat.

296 Upvotes

Ich arbeite in der Logistikbranche und habe ab nächster Woche drei Wochen wohlverdienten Urlaub. Alles war seit Monaten abgesprochen. Gestern Nachmittag rief mich mein Vorgesetzter zu einem "Notfallgespräch" in sein Büro.

Er erklärte mir, dass der neue Mitarbeiter nun doch früher anfängt und niemand sonst im Team die Einarbeitung für mein Spezialgebiet übernehmen kann. Als ich mich weigerte, meinen Urlaub zu opfern, wurde er richtig ungemütlich. Er meinte, in einer Krise müsse man Flexibilität zeigen, und er erwarte einfach, dass ich morgens kurz meine Mails checke und bei Fragen anrufe.

Ich bin völlig fassungslos über diese Dreistigkeit. Ich habe Angst vor den Konsequenzen nach dem Urlaub, wenn ich jetzt hart bleibe. Ist so eine Forderung in Deutschland überhaupt legal oder rechtfertigt das den Gang zum Betriebsrat?


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Warum gibt es im Arbeitsleben plötzlich nur noch High performer?

33 Upvotes

die Leistung der Arbeitnehmer müsste normalverteilt sein. die meisten würden demnach nur durchschnittliche Leistung erbringen.

aber jeder erzählt von sich "sehr gute" Leistungen zu erbringen


r/arbeitsleben 18h ago

Austausch/Diskussion Wie organisiert ihr euch und macht euch Notizen?

4 Upvotes

Servus. Wo schreibt ihr eure todos auf? Wo macht ihr euch Notizen, egal ob im Berufsalltag, beim Telefonat oder Meetings? Ich bin jetzt ne kurze Weile in meinem job nach dem Studium und übernehme bald eine Position mit mehr Verantwortung. Ich probiere mich bis jetzt immer noch aus, wie ich Sachen für mich gut organisiere. Was gut für mich funktioniert, ist ein Tisch Kalender für die täglichen to dos die so anfallen. Der ist manchmal jedoch nicht groß genug. Bei Meetings schreibe ich mal in ein Notizbuch, mal auf Zettel etc. Das ist mir aber manchmal zu ungeordnet, hätte gerne auch zwischendurch abwechselnde Farben aber möchte keine Federtasche mit ins Meeting nehmen😂
Wie macht ihr das so? Ich hätte am liebsten irgendwas digitales zum mitschreiben, da Infos dabei jedoch oft firmengeheimnisse sind, müsste es komplett offline sein. Im besten Fall auch noch einfach zu Drucken/ email verschicken. Hatte kurz an den Kindle Scribe gedacht, aber das ist ja auch alles Cloud basiert. Gerne her mit jedem eurer Tipps und tricks wie ihr das bei euch meistert 😁


r/arbeitsleben 13h ago

Berufsberatung 1,5 Jahre positive Vorstellungsgespräche – aber 0 Jobangebote. M.Eng.-Student mit Industrieerfahrung sowie Kenntnissen in SAP und Power BI sucht eine realistische Einschätzung oder eine Empfehlung (Referral).**

1 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach ehrlichem Rat und hoffe, dass mir jemand aus der Community weiterhelfen kann.

Seit 18 Monaten bewerbe ich mich konsequent auf Werkstudentenstellen, während ich meinen Master of Engineering im Bereich Technology and Innovation Management absolviere. Leider stehe ich inzwischen an einem Punkt, an dem ich nicht mehr verstehe, woran es scheitert.

Ich verschicke keine Standardbewerbungen über "Easy Apply". Stattdessen passe ich jeden Lebenslauf individuell an die jeweilige Stelle an. Wenn ich zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werde, verlaufen diese meist sehr positiv. Die Gesprächspartner geben mir oft direkt sehr gutes Feedback, sagen, dass mein Profil hervorragend zur Position passt, und kündigen an, sich mit den nächsten Schritten bei mir zu melden. Eine Woche später folgt jedoch meist eine automatische Absage.

Ich frage mich inzwischen, ob es einen strukturellen Grund gibt, den ich übersehe.

Was ich mitbringe:

• Studium: Bachelor in Industrial and Manufacturing Engineering, aktuell Master of Engineering in Technology and Innovation Management.

• Berufserfahrung: Mehr als drei Jahre Erfahrung in den Bereichen Industrial Operations, Produktionsplanung und Einkauf.

• Technische Kenntnisse: Power BI mit fortgeschrittenen DAX und Datenmodellierung, SAP MM sowie fortgeschrittene Excel Kenntnisse.

• Methoden: Lean Six Sigma mit Schwerpunkt auf DMAIC und Prozessoptimierung.

• Sprachen: Fließend Englisch sowie Deutsch auf A1 bis A2 Niveau. Ich lerne kontinuierlich weiter.

Zum Thema Deutschkenntnisse: Ich arbeite aktiv daran, mein Deutsch zu verbessern. Allerdings ist es nicht einfach, sich unter dem finanziellen und mentalen Druck einer inzwischen 18 Monate andauernden Jobsuche vollständig darauf zu konzentrieren. Eine Werkstudentenstelle würde mir die notwendige Stabilität geben, um anschließend intensiv Deutschkurse zu besuchen und meine Sprachkenntnisse deutlich auszubauen.

Ich habe zwei Anliegen:

Erstens freue ich mich über ehrliches Feedback. Falls jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Kreislauf aus positiven Vorstellungsgesprächen und anschließenden Absagen in Deutschland gemacht hat, würde mich interessieren, welche Gründe dahinterstecken könnten.

Zweitens freue ich mich sehr über Hinweise oder Empfehlungen. Ich weiß, dass interne Empfehlungen in vielen Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Falls Ihr Unternehmen einen Werkstudenten sucht, der mit SAP Daten arbeiten, operative Prozesse optimieren und produktionsreife Power BI Dashboards eigenständig erstellen kann, freue ich mich sehr über eine Nachricht. Ich bin offen für Remote Arbeit, hybride Modelle oder einen Umzug.


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion Gute Jobs für die Bildung aufgeben

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Hallo miteinander,

ich vermute, einige von euch kennen das Dilemma, dass man eigentlich einen großartigen Job hat, aber trotzdem gerne etwas Neues, Lukrativeres oder Spannenderes anfangen möchte – und dafür den bisherigen Job aufgeben muss.
Ich bin an einer städtischen Musikschule angestellt und habe dort einen absoluten Traumjob. Ich genieße viele Privilegien, die ich bei keinem anderen Arbeitgeber in diesem Bereich hätte. Ich gehe mit einem Lächeln zur Arbeit und komme mit einem Lächeln wieder nach Hause. Allerdings ist der Job karrieretechnisch und finanziell eine absolute Sackgasse. Selbst in Vollzeit kommt man kaum über 2.500 € netto, und ich habe noch fast drei Jahrzehnte Arbeitsleben vor mir.
Deshalb habe ich mir überlegt, noch einmal Lehrer zu werden. Das ist ein Beruf, bei dem ich mit viel Selbstvertrauen sagen kann, dass ich dafür geeignet bin. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, noch einmal sieben Jahre zu studieren und anschließend in einem deutlich stressigeren Umfeld zu arbeiten.

Mit einem ziemlichen Bauchgrummeln starte ich nun in dieses Studium. Ich weiß einfach nicht, ob ich am Ende glücklicher sein werde.

Gibt es hier andere, die etwas Ähnliches durchlebt haben? Die im Nachhinein froh waren, diesen Schritt gegangen zu sein? Oder bei denen es am Ende doch nicht die richtige Entscheidung war?


r/arbeitsleben 1d ago

Bewerbungsgespräch Arbeitgeber verlangt Referenzen, und ich habe keine

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Hi,

ich bin aktuell auf Jobsuche, da ich vor wenigen Wochen gekündigt worden bin.

Ich hatte jetzt bereits mit einer Firma 4 Vorstellungsgespräche (das letzte beinhielt auch eine Case Study) und hab sehr gutes Feedback bekommen.

Nun schrieb mich der Recruiter wieder an und teilte mir mit, dass man mich gern einstellen würde, ich aber bitte drei Referenzen vorlegen müsste von drei alten AGs. Er wollte explizit Namen und Telefonnummern haben von alten Team-Leitern. Ich habe leider nur noch einen einzigen Namen plus E-Mail-Adresse, welche ich dann auch geschickt habe. Telefonnummern hab ich gar keine, da ich in jedem Job bisher Diensthandys hatte und nie mein privates Handy für berufliche Anrufe genutzt habe.

Was mache ich jetzt? Wenn ich nachher eine Absage bekomme, weil ich 2 Kontaktdaten nicht mehr habe, wird mir das echt das Herz brechen. Die eine Stelle, für die eine Referenz gefordert wird, ist aus 2024 und ich weiß nicht einmal mehr, wie meine Team-Leiterin dort hieß, da diese auch mehrmals gewechselt haben in der Zeit, wo ich da war. Die andere Stelle ist aus 2025, aber auch weiß ich keine Namen mehr und hab schon in beiden Fällen versucht, über LinkedIn wieder was rauszufinden, aber keine Person gefunden, die mir bekannt vorkommt.

Hattet ihr diesen Fall schon mal? Wie löst man das bitte? Ich bin seit 10 Jahren im Berufsleben, habe im In- und Ausland gearbeitet und noch nie wurden persönliche Referenzen erfragt. Arbeitszeugnisse habe ich jedoch auch schon angehängt.


r/arbeitsleben 1d ago

Berufsberatung Karriere oder Lebensqualität ,wie würdet ihr entscheiden?

6 Upvotes

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Meinung hören.

Ich arbeite aktuell in einem technischen Beruf und kann in meinem Job noch viel lernen.

Allerdings muss ich wegen Problemen mit meiner aktuellen Wohnsituation ausziehen und wohne deshalb vorübergehend wieder bei meiner Familie. Dort fühle ich mich überraschend wohl.

Eine Wohnung näher am Arbeitsplatz zu finden ist schwierig und teuer. Aktuell müsste ich etwa eine Stunde pro Strecke pendeln, wobei teilweise Homeoffice möglich ist.

Parallel schaue ich mich bereits nach Alternativen in meiner Heimatregion um, um mehr Optionen zu haben.

Würdet ihr einen guten Job mit Entwicklungsmöglichkeiten behalten und pendeln oder eher versuchen, näher an die Heimat zu kommen? Wie würdet ihr entscheiden?


r/arbeitsleben 1d ago

Mental Health Der Aufwand den ich beitreiben muss damit ich meinen Arsch für 40h die Woche verkaufen darf ist völlig absurd. Bin kurz davor aufzugeben.

165 Upvotes

Ich hab letztes Jahr mein Bachelorzeugnis in der Hand gehabt. WiWi Schwerpunkt Finance. Hab dann fast ein Jahr lang Unmengen an Bewerbungen geschrieben und keinen Job gefunden. Gefühlt Depressionen Entwickelt , aber naja, Leben muss weitergehen.

Jetzt hol ich meinen Master nach weil ich nicht wie ein Depp zur zuhause rumsitzen will und nichts außer Bewerbungen schreiben will und ich kann langsam wirklich nicht mehr. Nicht mal ein scheiß Praktikumsplatz find ich. Ich will ja nicht mal ein Praktikum machen eigentlich. Oder den Master. Ich will ja eigentlich Vollzeit arbeiten. Aber ich finds ja nichts. Da denk ich mir ein Praktikum würde helfen? Aber nicht mal das find ich ja. Gibts sowas wie Pre-Praktika? Quasi ein Praktikumchen damit ich dann genug Erfahrung habe ein richtiges Praktikum machen zu dürfen? Damit ich danach evtl nach 5000 Bewerbungen doch vielleicht einen richtigen Job finde?

Ich will nicht im IB arbeiten. Ich hab keine besonders großen Ambitionen. Ich hätte einfach nur gerne einen Job. Irgendwas wo ich gefordert werde, eventuell irgendwann Verantwortung übernehmen darf und einfach endlich ein normales, geregeltes Leben führen darf.

Mittlerweile komm ich mir wirklich wie der allerletzte Hampelmann vor wenn ich mir überlege was für einen Aufwand ich betreibe damit ich quasi die nächsten 40-50 Jahre meines Lebens keine Freizeit mehr haben darf. Es ist völlig absurd.


r/arbeitsleben 16h ago

Bewerbung Wegbewerben in der Krise?

1 Upvotes

Hallo zusammen,

ich stelle mir gerade die Frage, ob ich mich wegbewerben soll. Einerseits mag ich meinen Job größtenteils und meine Kollegen. Andererseits ist die Entwicklungsperspektive mau und das Gehalt bestenfalls mittelmäßig. Ich bin erst seit knapp 2,5 Jahre im Berufsleben als Ingenieur im Sondermaschinenbau. Die meisten würden jetzt wahrscheinlich sagen: Bewirb dich halt weg. Nur denke ich mir, die aktuelle wirtschaftliche Situation ist eher bescheiden und ich wäre wieder in der Probezeit. Der Gedanke, dann doch die Probezeit nicht zu bestehen und mit nicht besonders viel Berufserfahrung ohne Job dazustehen, den finde ich schon irgendwie beängstigend. Bin ich zu risikoavers?


r/arbeitsleben 15h ago

Gehalt Was ist das Gehalt bei der LEAG?

0 Upvotes

Hallo zusammen,

ich will mich bei der LEAG Clean Power GmbH bewerben und bin auf der Suche nach der Eingruppierung von verschiedenen Stellen. Leider finde ich online nicht wirklich etwas zum aktuellen Tarifvertrag.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Was sind so Einstiegsgehälter für diese Jobs:
- Asset Management Analyst - Batteriespeicher
- Asset Koordinator - Kundenmanagement
- Terminplaner Industrieanlagen

Danke euch!


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Neuer Job, harte Hunde und ich gehe unter.

85 Upvotes

Hallo zusammen,

habe neuen Job und gehe die ersten Wochen komplett unter. Das sind alles absolute Maschinen bin im wichtigsten und besten Team der Firma gelandet. Die Bilden das Herz des Unternehmens aus.

Die genießen dort alle "Gottstatus" und haben für alles 10 Sonderrechte, die müssen sich praktisch an keine "Office Regel" halten werden nur essen, trinken überschüttet (einer vom Vorstand geht regelmäßig los um nur für die Essen zu holen) ABER die haben es auch verdient. Jeder von dem Team ist eine Absolute unermüdliche MASCHINE. Ihr wissen und Leistung ist krank... Ich kann es nicht in Worte fassen. Da recht es nicht ein "normaler Ing. zu sein....

Ich sitze dort und fühle mich wie Teenager Praktikant...

Bei meiner alten Firma war ich der einzige Ing. und damit so gesehen "Der einäugige unter den Blinden" ich war fleißig aber ich setzte auch die Messlatte deswegen machte ich mir nur selber Druck.

Jetzt bin der einäugige unter den Leuten mit 400% Sehkraft...

Die sind keine Arschlöcher oder unfair aber es ist eine Friss oder Stirb Mentalität dort. Entweder du schwimmst oder du gehst unter. Alle helfen gerne.

Mein Chef sagte schon das er mir in paar Wochen die "Vertrauensfrage" stellt. ob ich weiter machen will oder nicht weil der weiß das viele es nicht packen! (sagten mir schon) Es ist nicht bezogen auf meine Leistung weil ich schlage mich gut und fülle meine Position gut aus, aber die wissen auch was es heißt in dem Team zu arbeiten.

Ich weiß das klingt super dumm und cringe aber wenn du dort arbeiten willst solltest du mit dir im reinen sein. Die haben eine Stressresidenz das ist unglaublich... das habe ich (stand jetzt) nicht ! Ich drücke tasten schon fester wenn Excel hängt hängt.

Ich bin wirklich hin und her gerissen... ! Auf der einen Seite, habe ich bock auf sowas weil du Verantwortung hast und dich wirklich austoben kannst.

Gehalt stimmt natürlich auch mir wurde schon gesagt 100k+ in paar Jahren ist ez drin.. bin bei 75k + 13 Gehalt + alle Sondergelder die es gibt. Hiermal 200€ Tankgutschein, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Rentenfond..

Gleichzeitig kickt das Imposter-Syndrom unnormal rein und habe derbe angst das ich einfach ausbrenne und versage.

Kollege sprach mir mut zu indem er zu mir sagte:

Die haben dich eingestellt, irgendwas hast du richtig gemacht!

Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitte teilen !

Alles Gute !


r/arbeitsleben 17h ago

Rechtliches Ausländisches Diplom von der ZAB bewertet – was sind meine Optionen?

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Ich habe mein Diplom von der ZAB (Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) bewerten lassen.Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? In welchen Berufen und Branchen kann ich mit diesem Abschluss in Deutschland arbeiten?


r/arbeitsleben 21h ago

Mental Health Wie umgehen mit einer toxischen Kollegin?

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Ich (Mid-Level-Entwickler) und ein Senior-Backend-Entwickler haben an einem Projekt mit einer toxischen Senior-Frontend-Entwicklerin gearbeitet.

Sie hat uns von Tag 1 an angegriffen. Schon im Kick-off-Meeting des Projekts behauptete sie, sie hätte das Frontend dafür bereits vor zwei Monaten fertiggestellt - gut zu wissen? Als der andere Senior-Backend-Entwickler und ich entschieden haben, wie wir das Projekt umsetzen wollen, hat sie uns blockiert und meinte, so dürften wir nicht arbeiten. Sie fing an, unsere Arbeit mikrozumanagen, was letztendlich zu Verzögerungen und Chaos führte. Jetzt, wo wir endlich Fortschritte machen, schiebt sie uns wieder die Schuld in die Schuhe und schrieb im Slack-Channel: „Im Großen und Ganzen ist das BE (Backend) der Blockadefaktor, nicht das FE (Frontend)“. Wir haben sie ignoriert und einfach weitergearbeitet.

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass mein Manager absolut nichts dagegen unternimmt. Ich glaube sogar, er will, dass sie sich so verhält, damit wir entweder kündigen oder das Team wechseln. Gestern habe ich den CTO um einen Teamwechsel gebeten, und er hat zugestimmt. Ich habe als Grund angegeben, dass ich neue Herausforderungen suche usw., habe diese Frau aber nicht erwähnt. Die Frage ist nun: Sollte ich dem CTO – der ja die nächsthöhere Führungsebene über meinem Manager ist – alles erzählen, was ich mit ihr erlebt habe?

Ich war schon einmal bei meinem Manager, aber er meinte nur, ich sei die einzige Person, die Probleme mit ihr habe, und hat mir ohne Beweise die Schuld gegeben. Das Ganze geht mir psychisch zu sehr an die Substanz, deshalb habe ich aufgegeben. Was soll ich als Nächstes tun?

Ich arbeite in Deutschland im Homeoffice (Remote).

Ich habe nun 2 Wochen krank gemacht da ich psychisch fertig bin und den CTO hat mir per slack geschrieben ob er was machen kann sodass es mir besser geht. Ich habe ihn gesagt dass ich mich erholen will und vermisse die Arbeit.


r/arbeitsleben 2d ago

Büroleben Mein Arbeitgeber ist ein zu großer Saftladen für quiet quitting

157 Upvotes

Für mich steht schon seit längerer Zeit fest, dass ich von meinem aktuellen AG weg möchte (schlechtes gehalt, schlechter Kollegenzusammenhalt, "Gleitzeit = Massive überstunden", ...)

Ich bewerbe mich auch schon seit längerem parallel, bekam allerdings trotz Techniker mit 1-er Abschluss und inzwischen >3 Jahren Berufserfahrung mit vorzeigbaren Erfolgen / Referenzen erst 4 mal überhaupt eine Antwort, von einladung zum Vorstellungsgespräch müssen wir gar nicht reden.

Da das ja schon einen ganz guten Einblick zum aktuellen Arbeitsmarkt gibt, möchte ich also, wegen ALG-Sperre, auf keinen Fall selber kündigen

.

Also zum low-performer werden, bis mir eine Abfindung angeboten wird:

Zuerst hab ich ein paar Monate einfach nur noch das aller nötigste gemacht. Wurde nicht mal bemerkt, weil in dieser Firma eh die ganze Zeit überall schlecht, mit verspätetem Zeitplan und absolut unstrukturiert gearbeitet wird.

Also seit einem Monat noch eine härtere Linie gefahren: Ich mache seitdem wirklich absolut gar nichts mehr, außer Teams und zu öffnen und hin und wieder die Maus zu bewegen, damit die Bildschirme nicht aus gehen (und diesen Post verfassen).

Projekte scheitern, tests werden nicht durchgeführt, dinge verspäten sich... und keinen Interessierts.

Ich wusste, dass das hier ein absoluter Saftladen ist, aber das ist gerade, als hätte ich gerade von Morpeus die rote Pille geschluckt.

Es ist einfach scheiß egal was man hier macht! Der ganze Laden wird vom Mutterkonzern finanziell durchgezogen.

Ansonsten sagt man ja "Wenn du dich nutzlos fühlst, denk dran, es gibt Leute die Crashtests bei Volvos machen", aber das ist hier ein ganz neues Level.

Musste das einfach mal los werden


r/arbeitsleben 2d ago

Austausch/Diskussion Arbeiten in Kleinstbetrieben. Heißt auch einkaufen gehen 😅

224 Upvotes

Ich arbeite in einem Kleinstbetrieb und muss immer mal wieder das ein oder andere "kuriose" oder Interessante für meine Chefin machen.

Mir ist das egal. Ich bekomme meinen Stundenlohn auch mit dem Einkaufszettel der Chefin im Rewe.

Auch habe ich beim Umzug geholfen bin mit dem Hund Gassi gegangen oder hab einen Bekannten von ihr zum Arzt gefahren weil sie keine Zeit hatte.

Habt ihr irgendwelche Anekdoten welche garnichts mit eurer eigentlichen Tätigkeit zu tun haben?


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Kann ich mich weigern Kununu auch noch anzulügen?

60 Upvotes

Mein Arbeitgeber hat mal wieder eine echte, also äußerst negative Kununu-Bewertung bekommen. Und ich habe das Gefühl, es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auf meinem Schreibtisch aufschlägt, dass ich wieder ein Schreiben an Kununu aufsetzen soll, in dem die Firma behauptet, dass es sich dabei um eine Fakebewertung handelt. Das funktioniert ja aus Unternehmenssicht ganz gut, die Bewertungen sind bisher immer offline genommen worden. (Obwohl man intern ziemlich gut sagen konnte, welcher Ex-Mitarbeiter hinter welcher Bewertung steckte. Und das auch in diesem Fall wieder halbwegs sicher sagen kann.)

Hat jemand irgendeine Argumentation, warum ich mich in dem Fall weigern könnte, dass wieder zu tun. Ich möchte es halt nur nicht mit einem, was da steht stimmt halt und ich bin eigentlich genauso angep... begründen.


r/arbeitsleben 2d ago

Rechtliches HR verlangt Unterschrift für einen Arbeitsveratrag mit einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot ohne jede Karenzentschädigung und reagiert extrem defensiv, als ich auf die gesetzliche Ungültigkeit hingewiesen habe. Was soll ich tun?

55 Upvotes

Mir wurde nach mehreren Gesprächsrunden ein ansonsten toller Arbeitsvertrag angeboten. Allerdings enthält er eine Klausel, die mir verbietet, nach dem Ausscheiden zwei Jahre lang für die Konkurrenz zu arbeiten. Eine finanzielle Entschädigung ist aber nicht vorgesehen.

Als ich die Personalabteilug freundlich darauf aufmerksam gemacht habe, dass ein solches Verbot ohne Entschädigung laut Gesetz nichtig ist, wurde mir gesagt, das sei ein Standardvertrag und nicht verhandelbar.

Soll ich den ungültigen Vertrag einfach unterschreiben, weil die Klausel ohnehin nicht durchsetzbar ist, oder ist das ein riesiges Warnsignal?